Drei Klassen, 71 Abenteurer und jede Menge britischer Momente

Am Sonntag, dem 21. Juni, hieß es für die drei 9. Klassen der Oberschule Grimma: Koffer packen und ab nach England! Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Frau Becker, Herrn Leuschner und Frau Unrein sowie Fahrtenleiterin Frau Steger, Projektassistentin Frau Frommhold, Herrn Kolander und unserem Schulsozialarbeiter Axel starteten 71 Teilnehmer vom Nikolaiplatz aus Richtung Großbritannien. Dank der hervorragenden Organisation – und Herrn Leuschners kreativer Los-Aktion für die Reihenfolge beim Einsteigen – rollte der Bus pünktlich los. Mit Becker Tourismus und unseren sympathischen Busfahrern Knut und Simone Becker verlief die Fahrt entspannt und zuverlässig.

So erreichten wir Dover bei bestem Wetter und meisterten die ersten Begegnungen mit dem ungewohnten Linksverkehr ganz problemlos. In Canterbury konnten wir uns stärken, die beeindruckende Kathedrale bewundern und zum ersten Mal echtes englisches Flair genießen. Anschließend blieb noch Zeit, den Küstenort Ramsgate und den Strand zu erkunden, bevor am Abend die Aufregung stieg: Endlich lernten alle ihre Gastfamilien kennen! Der Dienstag führte uns zum ersten Mal nach London. Mit den Cable Cars ging es spektakulär über die Themse, anschließend standen Camden Market, Buckingham Palace, Big Ben und eine Fahrt mit dem London Eye auf dem Programm – natürlich inklusive des traditionellen Gruppenfotos aller 71 Teilnehmer.

Am Mittwoch genossen wir die herrliche Aussicht bei einer Wanderung oberhalb der berühmten Kreidefelsen von Dover, die am Leuchtturm begann, bevor wir das wunderschöne Leeds Castle mit seinen Gärten erkundeten und die Seele baumeln lassen konnten.

Am letzten Tag warteten noch einmal London und die Kronjuwelen im Tower of London auf uns. Den Nachmittag gestalteten die Klassen gemeinsam mit ihren Englischlehrern individuell: Während viele durch Chinatown und die Oxford Street bummelten oder die letzten Souvenirs besorgten, zog es einige besonders Geschichtsinteressierte gemeinsam mit Axel ins Militärmuseum. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen, bevor uns eine lange Heimreise mit ungeplanter Zwangspause am Eurotunnel erwartete. Trotzdem sind sich alle einig: Diese Englandfahrt war ein unvergessliches Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.